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.Juan Luis Guerra.
Top News aus der Domrep
26.05.2008
26.05.2008 - Nach dem Treibstoffaufschlag kommt der Transporttarifaufschlag
Werden die Personentransporttarife um RD$ 10 bis RD$ 25 erhöhen.
Santo Domingo - Die städtischen Personentransporttarife werden ab dieser Woche zwischen RD$ 10, RD$ 15 und RD$ 20 angehoben, und der Anstieg der interstädtischen Tarife wird zwischen RD$ 20 und RD$ 25 schwanken. Dies teilten am Samstag Transportunternehmer und Gewerkschafter mit. Wie sich versicherten, werden sie so die durch die Regierung erhöhten Treibstoffpreise kompensieren.
Die Personen- und Warentransporteure stützen sich darauf, dass der Anstieg des Dieseltreibstoffs um RD$ 8.40/Gallone das Defizit ihrer Operationskosten vergrössert.
Bild: Die Transporteure werden ihre Tarife um 40% bis 50% erhöhen.
25.05.2008
25.05.2008 - Rekord-Kochbananenernte erwartet
Der Markt wird 220 Millionen “Platanos“ erhalten – Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, wird die Superproduktion zwischen Juni bis Oktober auf den Markt kommen.
Santo Domingo - Die Dominikanische Republik wird auf eine Superproduktion von “Platanos“ zusteuern. Das Landwirtschaftsministerium schätzt die Produktion in den Monaten Juni, Juli, August, September und Oktober auf mehr als 220 Millionen Einheiten.
Das Landwirtschaftsministerium teilte weiter mit, dass der Bananenexport sich zu 70% wieder erholt habe, und dass von 80’000 Kisten nach den Tropenstürmen nun wieder wöchentlich mehr als 220’000 Kisten Bananen ins Ausland exportiert werden.
Die dominikanische Bevölkerung konsumiert monatlich zwischen 150 und 180 Millionen “Platanos“.
Zusatzinformation: Aus dem Text ist nicht ersichtlich, ob zwischen Juni und Oktober jeden Monat mehr als 220 Millionen Einheiten erwartet werden. Aus meiner Sicht müsste es aber so sein, denn sonst wäre es ja keine Superproduktion, da der monatliche Verbrauch ja schon bei 150 bis 180 Millionen Einheiten liegt. Aber somit ist auch der Titel sehr unglücklich gewählt.
Bild: Kochbananen auf einem Markt.
Quelle: Diario Libre
24.05.2008
24.05.2008 - Die Preise für Super-Benzin "Premium", Normal-Benzin und der Diesel wurden beachtlich erhöht,
der Preis für Flüssiggas bleibt weiterhin gleich.
Das Industrie- und Handelsministerium (für die wöchentlichen Benzinpreise verantwortlich) legt die Preise der Treibstoffe vom 24. Mai bis 30. Mai fest:
Santo Domingo - Das Super-Benzin "Premium" wurde um RD$ 8.20 auf RD$ 196.20 erhöht.
Das Normal-Benzin wurde um RD$ 8.00 auf RD$ 184.10 erhöht.
Der Normal-Diesel wurde um RD$ 8.40 auf RD$ 164.80 erhöht.
Die Gallone Propangas wurde bei RD$ 59.95 beibehalten (Vorwoche RD$ 59.95).
Die Gallone des nicht subventionierten Flüssiggases kostet diese Woche ebenfalls wie in der Vorwoche RD$ 81.71.
Für die Berechnung der neuen Treibstoffpreise wurde diese Woche ein durchschnittlicher Wechselkurs von RD$ 34.19 angewendet, im Gegensatz zur Vorwoche, als ein Kurs von RD$ 34.32 angewendet wurde.
Die Preise beziehen sich auf 1 Gallone (3.785 Liter).
Somit kostet der Liter Super ca. 1,03 Euro!
24.05.2008
24.05.2008 - Hohe Preise für Wohnungen
Die Steuern erhöhen den Preis der Wohnungen im Land – Die Promotoren von Überbauungen beklagen sich über den Preisanstieg beim Zement und bei den Armierungseisen.
Santo Domingo - Der Wohnungspreis wird nicht nur durch die Preise der Armierungseisen und des Zements, welche seit dem vergangen Montag wieder gestiegen sind, allein beeinflusst, sondern durch den Betrag der Steuern, welcher es nötig machte, dass die Preise der Wohnungen, ohne die Grundstückspreise, um 15% bis 20% angehoben werden mussten.
Die Steuern, welche die Produktivität der Wohnungen beeinflussen, sind die 1% Steuern über die Aktiven und die 0.15% über den Wechsel von Bankschecks, welche als eine lästige Besteuerung empfunden werden. Zu diesen Steuern kommen noch die Gemeinde- und Regierungssteuern sowie der Kostenanstieg bei den Transporten und der Nutzung von schweren Baumaschinen um 20%, durch den Anstieg der internen Treibstoffpreise, hinzu.
Für Baufirmen und die Immobilienagenturen ist es notwendig, dass im Land Anreizzahlungen für den Bau von Wohnungen bezahlt werden, damit die Familien sie zu günstigen Preisen erwerben können.
Der Preis der Armierungseisen stieg von RD$ 36'000 (Bündel von knapp einer Tonne) wie sie Ende 2007 verkauft wurden auf heute RD$ 63'000 bis RD$ 65'000. Dies ist, gemäss dem Präsidenten und dem Berater der Konstrukteur- und Wohnungspromotorenvereinigung (Acoprovi), Jaime González und José Rodríguez Cáceres, ein Anstieg von 90%.
Unterdessen wird der Sack Zement einen Preis von RD$ 250.00 erreichen, denn gegenwärtig wird er zu RD$ 225.00 verkauft.
Bild: Die Preise des Zements und der Armierungseisen bremsen den Bausektor.
Quelle: Diario Libre
24.05.2008
24.05.2008 - Subventionszahlung an das Flüssiggas
Die Regierung wird die Subventionszahlung an das Flüssiggas in Richtung private Haushalte fokalisieren.
Santo Domingo - Der Industrie- und Handelsminister teilte mit, dass die Subventionszahlung an das Flüssiggas mittels Mechanismen, wie das Sistema Único de Beneficiarios “SUIBEN“ (System des einzigen Nutzniessers) in Richtung der privaten Haushalte fokalisiert werde. Die Fahrzeuge des öffentlichen Transports, welche Flüssiggas als Treibstoff verwenden, sollen auf Erdgasbetrieb umgestellt werden.
Als Melanio Paredes durch Journalisten der Zeitung “HOY“ über die Massnahmen befragt wurde, welche die Regierung treffen werde, um den Preisanstieg beim Erdöl, das am Donnerstag US$ 135.00/Barrel erreichte, zu bekämpfen, sagte er, dass die Anwendung dieser Alternativen die Mitwirkung der Bevölkerung erforderlich machen werde, denn es werde auch eine grundlegende Änderung des Konsumverhaltens des Landes mit einschliessen.
Der Funktionär teilte mit, dass dem Präsidenten, Leonel Fernández, Vorschläge präsentiert werden, welche in den nächsten 60 Tagen radikale Wechsel bei den allgemeinen Subventionszahlungen an das Flüssiggas, die bisher für die Wohlhabenden von Nutzen waren, bedeuten werden.
Bild: Der Industrie- und Handelsminister, Melanio Paredes.
Quelle: Hoy
18.05.2008
18.05.2008 - Schwache Wahlbeteiligung
Mehr als 1.5 Millionen wahlberechtigte Dominikaner haben nicht gewählt – Gemäss einer Projektion wählten 28.16% der wahlberechtigten Dominikaner nicht.
Santo Domingo - Gemäss den Daten des siebten Wahlbulletins, welches der Zentrale Wahlrat veröffentlichte, wurden 3'720'460 Stimmen ausgezählt, was 91.13% aller Wahltische entspricht. Dies lässt vermuten, dass bis zum Schluss etwas mehr als 4.1 Millionen Personen die Stimme abgegeben haben. Dies sind 1.6 Millionen weniger, als wahlberechtigte Personen in der Wahlliste aufgeführt sind.
In der Wahlliste sind insgesamt 5'764'387 wahlberechtigte Bürger eingetragen. Dies würde bedeuten, wenn die restlichen 8.87% der Stimmen noch ausgezählt sind, dass 71.84% aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben.
Info:http://www3.diariolibre.com/
17.05.2008
17.05.2008 - Niederlage anerkannt !
Miguel Vargas hat seine Niederlage anerkannt – Er sagte, dass das Resultat auf bedeutungsvolle und unverschämte Weise die Nutzung von Staatsmitteln reflektiere.
Santo Domingo - Der Präsidentschaftskandidat der PRD, Miguel Vargas Maldonado hat vor ein paar Minuten seine Wahlniederlage bei den Präsidentschaftswahlen anerkannt, und dies schon, nachdem der Zentrale Wahlrat das zweite Wahlbulletin bekannt gegeben hatte.
Bild: Miguel Vargas Maldonado, als er bei einer Pressekonferenz seine Niederlage anerkennt.
17.05.2008
17.05.2008 Einfrieren der Treibstoffpreise
- Das Industrie- und Handelsministerium hat sich entschlossen, die Treibstoffpreise noch eine weitere Woche einzufrieren
undefinedDas Industrie- und Handelsministerium (für die wöchentlichen Benzinpreise verantwortlich) legt die Preise der Treibstoffe vom 17. Mai bis 23. Mai fest:
Santo Domingo - Das Super-Benzin "Premium" kostet weiterhin RD$ 188.00
Das Normal-Benzin kostet weiterhin RD$ 176.10
Der Normal-Diesel kostet weiterhin RD$ 156.40
Die Gallone Propangas wurde bei RD$ 59.95 beibehalten (Vorwoche RD$ 59.95).
Die Gallone des nicht subventionierten Flüssiggases kostet diese Woche ebenfalls wie in der Vorwoche RD$ 81.71.
Für die Berechnung der neuen Treibstoffpreise wurde diese Woche ein durchschnittlicher Wechselkurs von RD$ 34.32 angewendet, im Gegensatz zur Vorwoche, als ein Kurs von RD$ 34.22 angewendet wurde.
Die Preise beziehen sich auf 1 Gallone (3.785 Liter).
16.05.2008
16.05.2008 - Kostspielige Werbekampagne für die Präsidentschaftswahlen
Die Parteien und die Regierung haben für Werbung RD$ 871 Millionen ausgegeben.
Santo Domingo - Gemäss einem Bericht, welche die Bewegung “Participación Ciudadana“ am Mittwoch präsentierte, haben die Parteien und die staatlichen Institutionen zwischen Januar und April dieses Jahres RD$ 871'358'054.00 in Werbung für die Präsidentschaftswahlen ausgegeben.
Von dieser Summe haben die Parteien RD$ 502'959'858.00 und die staatlichen Institutionen RD$ 368'398'583 ausgegeben.
Am meisten haben die Parteien und staatlichen Institutionen mit RD$ 423'481'941.00 in Fernsehwerbung und mit RD$ 57'824'302.00 in Radiowerbung ausgegeben.
Auf die Parteien aufgeteilt, hat die PLD mit RD$ 282'340'290.00 am meisten ausgeben, gefolgt von der PRD mit RD$ 123'109'156.00, der PRSC mit RD$ 69'780'023.00 und der Cuarta Vía mit RD$ 23'703’687.00.
Gemäss Überprüfung zwischen dem 7. und 9. Mai, entsprach 83% der Werbung, welche in den Sendern, die von der Regierung kontrolliert werden, der PLD oder ihren alliierten Parteien. Die PRD, PRSC und PAP hatten nur je 2% Anteil und MIUCA hatte einen Anteil von 11%.
Bild: Grafische Darstellung der Beträge, welche von den Parteien und den staatlichen Institutionen für Werbung ausgeben wurde (der graue Kreisausschnitt rechts, das sind die staatlichen Institutionen, dann die PLD, PRD, PRSC, Cuarta Vía und andere).
15.05.2008
15.05.2008 - Ausstehende Schulden bezahlt
Das Landwirtschaftsministerium hat RD$ 73 Millionen an die Traktorenbesitzer bezahlt.
San Juan de la Maguana - Das Landwirtschaftsministerium hat am Dienstag die letzten RD$ 27 Millionen ausbezahlt, um eine Schuld über RD$ 73 Millionen zu begleichen, welche gegenüber den Traktoren- und Landwirtschaftsmaschinenbesitzern bestand. Diese hatten im Tal von San Juan die Anbauflächen für die Saat von Bohnen, Maniok, Süsskartoffeln und anderen landwirtschaftlichen Produkten vorbereitet.
In San Juan hat das Landwirtschaftsministerium den Produzenten gratis 28'125 ha Anbaufläche im Wert von RD$ 73'456'000.00 für die Aussaat vorbereitet.
Der Übergabeakt des Geldes fand in der Stadtverwaltung statt.
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14.05.08
14.05.08 Wahlkampf
Gemäss der Umfrage ”Greenberg-Diario Libre” wird Leonel Fernández 55%, Miguel Vargas Maldonado 37% und Amable Aristy Castro 6% der Stimmen erhalten – Fernández dominiert weiterhin bei den Jugendlichen und den Frauen.
Santo Domingo - Die Schlussumfrage vor den Wahlen, welche die Firma ”Greenberg Quinlan Rosner” für die Zeitung ”Diario Libre” durchgeführt hat, teilt dem Kandidaten der PLD, Leonel Fernández, 55% der Stimmen der möglichen Wähler zu. Das ist eine Zunahme von 6 Punkten gegenüber der Umfrage vom März.
Hingegen bleibt die Unterstützung für Miguel Vargas Maldonado seit drei Monaten bei 37% stehen.
Amable Aristy Castro ist mit 6% der Stimmen, weit abgeschlagen.
Falls die Wahlen in einen zweiten Wahlgang gehen würden, so würde Fernández 56% der Stimmen ernten.
Die Unterstützung von Vargas würde auf 41% steigen, denn er würde zweidrittel der Stimmen von Aristy Castro einsammeln.
13.05.2008
13.05.2008 - Die Einfrierung der Treibstoffpreise ist eine neue Subventionszahlung
Die Einfrierung der Treibstoffpreise für eine Woche wird RD$ 340 Millionen kosten.
Santo Domingo - In den ersten zwei Monaten dieses Jahres gab das Land für den Import von Erdöl US$ 612 Millionen aus. Das sind beinahe US$ 200 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2007. Diese Daten sind auf der Homepage der Zentralbank publiziert.
Die Regierung wird rund RD$ 340 Millionen investieren müssen, um den Treibstoffaufschlag für die Woche vom 10. bis 16. Mai zu decken, da sie sich aus wahltaktischen Gründen entschlossen hatte, die Preise einzufrieren.
Mit einer einfachen mathematischen Operation, Bezug nehmend auf die aktuellen internationalen Erdölpreise und die Treibstoffpreise, welche das Industrie- und Handelsministerium beschloss beizubehalten, wird enthüllt, dass diese neue Subventionszahlung bis zum Samstag nach den Wahlen mindestens US$ 10 Millionen (rund RD$ 340 Millionen) kosten wird.
11.05.2008
11.05.2008 - Drogenschmuggel
Die “DNCD“ und die “DEA“ beschlagnahmen in La Romana bei einer Operation 95 Kilo Kokain.
La Romana - Die nationale Drogenpolizei (DNCD) und das US-Antidrogendepartement (DEA) haben am frühen Samstagmorgen in La Romana 95 kg Kokain, welches in drei Packen zu je 30 kg aufgeteilt war, beschlagnahmt.
Währenddessen wurden in Azua 15 Kg der gleichen Substanz beschlagnahmt.
Während der Operation, im speziellen im Zuckerrohrcamp “La Milagrosa“, im Weiler “Güaymate“, wurden 10 Personen verhaftet und ein Maschinengewehr M 16 und zwei Pistolen 9 mm beschlagnahmt, so der Pressesprecher der Drogenpolizei, Roberto Lebrón.
Die Beschlagnahmung der Drogen fand am Morgen statt, kurz nach 3.30 Uhr, unmittelbar nachdem die Fracht abgeworfen wurde.
Die zusammen mit der Sicherstellung von 95 kg Kokain Verhafteten sind als Miguel Angel Prince, Roberto Toussaint, Hipólito Andrés, Antonio Charles, Héctor Telemín, Buston Villa, Wilfredo Bibismón, Yoban Baptista, Andy Modeno und Carlos Chalas identifiziert worden.
Die Drogen sollten in einem grünen Toyota Geländerfahrzeug ohne Nummernschild, vom Abwurfort weggefahren werden.
In der Zone sucht eine spezielle Gruppe der “DNCD“ nach noch mehr Drogen, denn man nimmt an, dass die Gruppe und ihre möglichen Komplizen nicht genug Zeit hatten, um alle abgeworfenen Pakete einzusammeln.
Währenddessen wurden in Azua die 15 kg Kokain bei Luis Alberto Tejada und Gilbert Carlos Manuel im Dorf “Charcas“ beschlagnahmt.
Bild: Die drei beschlagnahmtem Packen mit den 95 kg Kokain.
Top News!.... Wahlen in der Domrep...Leonel....
Wahlendergebniss
Leonel ist mit 54 Prozent an Stimmen wieder gewählt!!!!Wahlverlierer Miguel Vargas Maldonado ! Das ist richtig, denn Leonel fährt aus meiner Sicht das richtige Programm für alle Schichten dieses wunderschönen Landes!! Amtliches Endergebnis: Leonel mit 53,83% im Amt bestätigt. Leonel mache weiter so!!!!
Hier weiter Top News täglich aktuell!
16.04.2008
Dominikanische Republik vor der Wahl
Leonel in allen Prognosen deutlich vorn
Zum Thema:
Vatikan warnt: Stimmenkauf in der Dominikanischen Republik?
Dominikanische Republik vor der Präsidentschaftswahl
Der Wahlkampf beginnt offiziell am Wochenende
Leonel ist absoluter Favorit
Santo Domingo Exakt in einem Monat finden in der Dominikanischen Republik Präsidentschaftswahlen statt. Alle Prognosen sagen einen deutlichen Sieg des amtierenden Präsidenten Leonel Fernandez (PLD) voraus, während die wichtigste Oppositionspartei PRD weiter an Zustimmung verliert. Die Wahlveranstaltungen der PLD besitzen dagegen große Anziehungskraft (Foto).
15.04.2008
SEIT NOVEMBER 2007 VERMISSTES KROKODIL WIEDER EINGEFANGEN
Ausgebüchtes Krokodil endlich wieder eingefangen
-- Santo Domingo, 15. April 2008 --
Fünf Monate und sechs Tage nach dem Bekanntwerden eines ausge-büchsten Krokodils im Flusslauf des Rio Ozamas bei Santo Domingo (wir berichteten) wurde das Reptil gestern von einer Gruppe junger Leute wieder eingefangen. Das Tier, dass unter den Anwohnern immer wieder für Angst und Schrecken sorgte, wurde dem Zoologischen Garten übergeben. Die "Reptilienfänger" erhoffen sich jetzt die Fang-prämie von 10.000 Pesos, die der Besitzer des Tieres ausgesetzt hatte, nachdem das Krokodil durch die Überschwemmungen des Tropensturms Noel aus seinem Privatgehege "ausgespült" wurde...
14.04.2008
STAATLICHE LEBENSMITTEL-SUBVENTIONEN FANGEN NICHT ALLES AB
Steigende Lebensmittelpreise - Angst vor Hunger und Unruhe
-- Punta Cana, 14. April 2008 --
Die seit Tagen international geführte Debatte über weltweit steigende Lebensmittelpreise besorgt zunehmend auch die Dominikanische Repu-blik. Trotz staatlicher Subventionen bei diversen Grundnahrungsmitteln kletterten die Preise etwa für Reis und Huhn um bis zu 50 Prozent. Acht von zehn Dominikanern zeigen sich inzwischen besorgt über die immer rasanter steigenden Nahrungsmittelpreise und fürchten eine ähnliche Preisentwicklung wie im Nachbarland Haiti, das bei einigen Lebensmit-teln eine Preisverdopplung innerhalb sechs Monaten hinnehmen musste, was zu Hungersnöten und gewaltsamen Ausschreitungen geführt hatte.
13.04.2008
RASANTER ANSTIEG AN RUSSISCHEN TOURISTEN
Russische Touristen erobern zunehmend Punta Cana
-- Punta Cana, 13. April 2008 --
Russische Touristen zählen seit Jahren zu den zahlungskräftigen Gästen in den Urlaubsparadiesen der Welt. Eine Zielgruppe, mit der auch das neue dominikanische Tourismusimage vom "Edel- bzw. Premiumurlaub" liebäugelt. Rund 31.000 Urlauber kamen in der zurückliegenden Saison bereits aus der russischen Föderation angereist - beliebtester Ferienort: Punta Cana. Für 2008 rechnet man bei der russischen Klientel, die bevorzugt Vier- und Fünf-Sterne-Hotel bucht, sogar mit Zuwachszahlen von über 30%. Reiseexperten sehen die Entwicklung allerdings auch kritisch: Russische Feriengäste gelten zwar als spendabel und großzügig bei Drinks an der Bar oder der Buchung von Ausflügen aber eben auch als laut und auffallend, vor allem aber als konfliktreicher als andere Touristen. In Italien, Spanien, der Türkei und anderen Ländern sind aufgrund dieser "stillen Konflikte" andere Gäste ausgeblieben. Beim dominikanischen Tourismusministerium sieht man dies allerdings anders. Allein in Moskau leben 200.000 Dollar-Millionäre, heißt es...
12.04.2008
Dominikanische Republik als Waffenlieferant?
Schwere Unruhen in Haiti - Tote und Verletzte
Zum Thema:
Santo Domingo / Port-au-Prince Haiti droht wieder einmal im Chaos zu versinken. Seit Tagen ziehen Tausende von meist jungen Menschen plündernd durch die Straßen der Hauptstadt Port-au-Prince. Es gab rund 200 Verletzte und mehrere Tote in der Zivilbevölkerung. Ein UN-Polizist wurde auf offener Strasse erschossen. Ausgelöst wurden die Unruhen durch Proteste gegen die steigenden Lebensmittelpreise. Die meisten Menschen im Nachbarstaat der Dominikanischen Republik können ihre tägliche Ration Bohnen oder Reis nicht mehr bezahlen. 80 Prozent der Bevölkerung verdient umgerechnet nicht mehr als einen US-Dollar am Tag. Viele wählen die Flucht in die Dominikanische Republik. In vielen Jahren Diktatur, Misswirtschaft und Ausbeutung durch korrupte Eliten ist Haiti wirtschaftlich und politisch ruiniert worden. Nach Intervention einer UN-Mission sind zwar Gewalt und Drogenhandel etwas eingedämmt worden, die neue Regierung hat es aber nicht geschafft, die staatlichen Institutionen neu aufzubauen und für Sicherheit zu sorgen. Hinzu kommt, dass Anhänger der früheren Machthaber im Untergrund agieren und den Aufruhr schüren. Sie haben sich mit modernen Waffen aus den USA versorgt und zwar über Händler in der Dominianischen Republik mit guten Kontakten zu dortigen Militärkreisen. Angesichts der Unruhen hat der haitianische Senat für die Entlassung von Ministerpräsident Jacques Edouard Alexis gestimmt. Präsident René Preval muss in den nächsten Tagen einen neuen Regierungschef ernennen.
12.04.2008
NACHHALTIGKEIT UND QUALITÄT SOLLEN VEREINT WERDEN
Sol Meliá Hotels verschreiben sich nachhaltigem Tourismus
-- Punta Cana, 12. April 2008 --
Während der Tourismus auf eine intakte Natur und Umwelt angewiesen ist, führt er andererseits auch zu erheblichen Umweltbelastungen. Um in den aktuellen Diskussionen um einen umwelt- und sozialverträglichen Massentourismus eine Vorreiterrolle einzunehmen, hat die spanische Hotelkette "Sol Meliá" für ihre beiden Hotels in Punta Cana, dem "Para-disus Palma Real" und dem "Paradisus Punta Cana" ein Abkommen mit dem dominikanischen Umweltministerium geschlossen, künftig nur noch Lieferanten auszuwählen, die das sog. "Nachhaltigkeitskonzept" eines Umwelt-affinen Unternehmensleitbildes unterstützen. Für den Gast be-deutet dies eine vielfach neue Urlaubsqualität, die bspw. aus "Biomenüs" der Hotelküche besteht.
11.04.2008
QUALITÄT DER SCHULBILDUNG MEIST ALS UNWICHTIG EINGESTUFT
Fehlende Sensibilität von Eltern für Schulbildung ihrer Kinder
-- Santo Domingo, 11. April 2008 --
Eines der größten Probleme der kastrophalen Schulbildung vieler Kinder liegt nach einer aktuellen Studie in der mangelnden Sensibilität vieler Elternhäuser um die Wichtigkeit eines regelmäßigen Unterrichts. Gerade einmal zwei Prozent aller Dominikaner halten derzeit eine Verbesserung des dominikanischen Schulsystems für wichtig. Ziel der Bildungspolitik sei es daher, bis 2012 für alle Kinder ab dem 5. Lebensjahr eine "greifende" Schulpflicht durchzusetzen.
10.04.2008
Condor-Aktion: DomRep-Oneway-Flüge ab 199 Euro
-- Puerto Plata / Oberursel, 10. April 2008 --
Die Fliegenpreise der Condor sind wieder los! Ab heute 10.00 Uhr (MEZ) stellt die Condor im Fernstreckenbereich wieder ein begrenztes Flug-kontingent an Flügen nach Puerto Plata, Punta Cana, Samaná und Santo Domingo zu Sondertarifen ab 199 Euro bereit. Die Termine für die Abflüge liegen zwischen April und Oktober 2008. alle Termine und Preise
04.04.2008
APELL AN DIE VERNUNFT DER POLITIKER
Kirche warnt vor Stimmenkauf
-- Santo Domingo, 4. April 2008 --
Nach dem Eingeständnis der Regierung über eine PLD-nahe Lohnliste warnt die Kirche vor Stimmenkauf. "Ein Erwerb von Wählerstimmen gegen Bezahlung werde schrecklichen Schaden für die Demokratie an-richten". Der Erzbischof von Santo Domingo, Kardinal Nicolas de Jesus Lopéz Rodriguez, erinnert Politiker und Wähler daran, dass Demokratie nicht allein darin bestehe, alle vier Jahre zur Wahl zu gehen, sondern auch in der Zwischenzeit für das Wohl des Volkes zu arbeiten.
03.04.2008
Präsident Leonel gesteht geheime Lohnliste ein
-- Santo Domingo, 3. April 2008 --
Niemand arbeitet, aber alle erhalten Lohn. - Was die Opposition schon lange vermutete, eine TV-Journalistin unlängst für die Regierung belastend aufdeckte, ist seit gestern Gewissheit. Die Zahlung an PLD-Sympatisanten durch die Regierung ist gängige Praxis. Präsident Leonel selbst gab die Existenz der "Comité de Base"-Lohnliste jetzt zu - und zwar seit 2005. Gegenüber der Wahlbehörde JCE rechtfertigte Leonel die Lohnliste als zwingend notwendig: "Gäbe es sie nicht, hätte dies bereits den Fall der Regierung zur Folge gehabt, da nur so viele Menschen in einen Mechanismus des Überlebens eingegliedert werden konnten. Allerdings habe die Lohnliste nichts mit den aktuellen Wahlen zu tun. Sie sei vielmehr Instrument, soziale Proteste - wie sie das Land zuvor immer wieder gesehen hatte - zu vermeiden. Die dominikanische Politik leide unter zwei Tragödien - die eine heißt eine Wahl zu verlieren, die andere eine Wahl zu gewinnen. Die Tragödie zu gewinnen heißt, dass jeder, der sein Votum für die Regierung gibt, sich ein Stück vom Kuchen verspricht!
03.04.2008
Vier Infektionen im vergangenen Winter
Santo Domingo 03.April 2008 gmm Je nach Jahreszeit kann das Risiko einer Erkrankung an Malaria in einer bestimmten Region ganz unterschiedlich sein. Selbst in Malaria-freien Gebieten in den Tropen kann die Krankheit plötzlich auftauchen. So beschert das Wetter-Phänomen "El Niño" der Westküste Südamerikas nicht nur viel Regen. In El-Niño-Jahren steigt dort die Malaria-Inzidenz um 36 Prozent, wie Dr. Klaus-Jörg Volkmer vom Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf berichtet hat. In der Dominikanischen Republik gibt es seit zwei Jahren vereinzelt wieder Malaria. So wurden vergangenen Winter vier Infekte bei Touristen registriert (bei 2,5 Millionen Touristen jährlich). Begünstigt wird Malaria dort durch Starkregen bei Hurrikans in der Karibik, wodurch Überträgermücken gute Brutbedingungen in Pfützen und Tümpeln vorfinden. Die Erreger selbst werden unter anderem von Haitianern eingeschleppt, die aus dem Nachbarland der Insel als billige Arbeitskräfte in die Ferienregion strömen.
02.04.2008
Taxen erhöhen Tarife
-- Santo Domingo, 2. April 2008 --
Santo Domingos Taxifahrer verlangen aufgrund gestiegener Benzinkosten immer öfter Fahrpreise, die über dem regulären Normaltarif liegen. Deutlich mehr zahlen Fahrgäste derzeit bei Apolo, Tierra oder Taxi Paraíso, die pro Tarifsektor um bis zu 30 Pesos erhöhte Fahrpreise kassieren. Im Großraum Santo Domingo sind derzeit ca. 16.700 Taxen unterwegs.
01.04.2008
Mineralvorkommen an Jadeit entdeckt
-- Nordküste, 1. April 2008 --
Geologen haben in der nordwestlichen Gebirgskette der Dominikanischen Republik, der "Cordillera Septentrional" offenbar Hinweise auf größere Vorkom-men des Minerals "Jadeit" gefunden. Das in Edelsteinqualität entdeckte Jade-Gestein wurde nach ersten Analysen der Wissenschaft vermutlich durch die tellurische Schnittkante zwischen der nordamerikanischen und karibischen Platte in die dominikanische Berg-landschaft gepresst. "Jadeit" gilt als hochbegehrter Halbedelstein der Schmuckindustrie und könnte sich neben Larimar und Bernstein zum dritten Botschatz des Landes mit Exportaffinität entwickeln.
27.03.2008
JCE: Basis-Ausschuss-Lohnliste bis zur Wahl einfrieren
Die oberste dominikanische Wahlbehörde JCE hat sich bezüglich der Querelen um die "Comité de Base"-Lohnliste der Regierung, deren "So-zialgelder" möglicherweise indirekt in den PLD-Wahlkampf zur Wieder-wahl Leonels geflossen sind, für ein "Einfrieren" weiteren Zahlungen bis zum Abschluss der Präsidentschaftswahlen ausgesprochen. Man erwarte von der Regierung eine Auflistung aller Personen die "benefiziert" wurden. Sollte sich herausstellen, dass Wahlwerbung aus der Staatsschatulle getätigt wurde, werde man auf eine Rückführung der Mittel pochen...
26.03.2008
STROM KOSTET TÄGLICH 72 MILLIONEN PESOS AN SUBVENTIONEN
Rohölpreis fordert enorme Subventionen im Energiesektor
-- Santo Domingo, 26. März 2008 --
Die im wesentlichen vom Erdöl abhängige dominikanische Stromwirtschaft ist auf immer stärkere staatliche Subventionen angewiesen. Der weltweit auf Rekordniveau liegende Rohölpreis fordert inzwischen einen Tribut in Milliardenhöhe aus der dominikanischen Staatskasse. Nach Angaben des Finanzministeriums flossen im Januar und Februar 4,391 Millarden Pesos (rund 72 Millionen RD$ pro Tag) an Ausgleichszahlung an die Energiepro-duzenten, um die taxierten Stromtarife nach innen kostenneutral und nach außen stabil halten zu können. Die Wirtschaft blickt der Entwicklung mit großer Besorgnis entgegen. Gegenüber dem Vorjahr kletterte der Sub-ventionsausbau im Stromsektor auf fast das dreifache an staatlichen Mitteln - Gelder, die allein an die Zusage des Präsidenten geknüpft sind...
26.03.08
Drogenprobleme immer größer 26.03.2008
Santo Domingo: Franklin Almeyda, Polizei- und Innenmister sagte gestern vor der Presse, daß inzwischen 60% aller Straftaten im Lande, direkt oder indirekt mit Drogen im Zusammenhang stehen.
Im letzten Jahr wurden im Lande mehr als 20.000 Drogenpunkte aufgedeckt und zerstört, aber inzwischen wären genausoviel oder mehr dazugekommen. Die Dominikanische Republik wird von den Drogenhändlern derzeit mit Drogen überschwemmt und es erfordere viel mehr Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Behörden um diesem Treiben erfolgreich entgegenzuwirken.
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26.03.08
Neue Telekommunikationsgesellschaft am Start 26.03.2008
Santo Domingo: Die Firma Trilogy Dominicana, eine Tochter der Nordamerikansichen Firma "Trilogy International Partners" wird in den nächsten Tagen den Betrieb beginnen. Die Firma hatte hatte im letzten Jahr die Firma Centennial aufgekauft und wird nun im Bereich der Handys und im Internet mit "der neusten Technologie" in den Markt gehen.
Juan Pablo Calvo, der Vizepräsident der Gesellschaft sagte heute, daß Trilogy bis zum Ende dieses Jahres ingesamt 150 Mio US$ investieren wird. Die Firma Trilogy glaubt, daß die Dominikanische Republik eine sichere Zukunft und extrem gute Wachstumschancen bietet.Der Marktführer Orange wird damit ins Bedrängniss geraten.
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26.03.08
Leonel traf sich mit Botschaftern der EU 26.03.2008
Santo Domingo: Dr. Leonel Fernandez hat gestern zum Geschäftsfrühstück die Botschafter der Eu-Staaten eingeladen.
Gekommen sind: Cécile Pozzo di Borgo, Botschafterin Frankreichs; Enrico Giucciardi, Botschafter Italiens; Christian Germann, Botschafter aus Deutschland und Aart Jan Verdegall, Botschafter der Niederlande.
Das Treffen fand im "grünen" Salon des Palastes statt.
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Neuste Nachrichten
25.03.2008
"Osterbilanz" 2008 ähnlich wie 2007
31 Tote - 348 Verletzte - 2500 Noteinsätze
Santo Domingo 25.März 2008 gmm Die Osterfeiertage 2008 verliefen statistisch ähnlich wie im Vorjahr: 31 Tote, 348 Verletzte und 2500 Noteinsätze wurden von Karfreitag bis Ostersonntag regstriert. Diese Zahlen gab das Centro de Operaciones de Emergencia (COE) bekannt. Die Krankenhäuser hatten viel zu tun, die Hilfsdienste waren rund um die Uhr im Einsatz. In den Krankenhäusern wurden überwiegend Verletzungen durch Schlägereien, Lebensmittelvergiftungen und Alkoholmissbrauch behandelt.
Führung, Maldonado bricht ein
-- Santo Domingo, 21. März 2008 --
Der Santo Domingoer Wahlkampfmarathon vom vergangenen Wochen-ende hat Präsident Leonel Fernández in der Wählergunst weit nach vorn katapultiert. Ganze 24 Prozentpunkte zog Leonel laut einer jüngsten Meinungsumfrage an seinem stärksten Kontrahenten, dem PRD-Kandidaten Miguel Vargas Maldonado vorbei. "Der Augenblick spricht klar für Leonel", so Wahlforscher. Bleibt die Stimmungslage bis zum Mai gleich, könnte Leonel auf 56% aller Wählerstimmen zählen und sich somit bereits im ersten Wahlgang eine neue Amtszeit sichern.
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Neuste Nachrichten
OSTERWOCHE LOCKT TAUSENDE DOMINIKANER IN DIE FERIENGEBIETE
„Semana Santa“ beginnt
-- Santo Domingo, 20. März 2008 --
Mit Beginn der Osterwoche "Semana Santa" werden ab heute wieder zigtausende Dominikaner aus allen Teilen des Landes in Puerto Plata, Sosúa, Cabarete, Rio San Juan, Punta Cana, Juan Dolio, Boca Chica und weiteren touristischen Gebieten erwartet. Entsprechend bunt, voll und laut geht es zu, viele der sonst idyllischen Strandabschnitte sind hoffungslos überfüllt und verwandeln sich in gigantische Open-Air-Partys mit Merengue, Bachata, Volleyball, Rum und Presidente. Die Touristen-polizei bittet um Rücksicht auf die nationalen Bräuche, rät gleichermaßen aber auch zu erhöhter Vorsicht, da die Unfallziffer und die Kriminalitäts-rate an den Ostertagen - oft alkoholbedingt - deutlich ansteigt.
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- Nordküste, 19. März 2008 --
Ungewöhnlich heftige Winde sorgen derzeit an der dominikanischen Atlantikküste für haushohe Wellen. Wegen des starken Seegangs mit Wellenhöhen von bis zu fünf Metern hat das Nationale Notfallzentrum "COE" inzwischen mehr als 130 Strandabschnitte entlang der Nord- und Ostküste schließen lassen. "Im Moment sind die Bedingungen im Meer zu heftig, um einen Badebetrieb zuzulassen; für Boote kleinerer bis mittlerer Größe bestehe zudem ein Auslaufverbot", so ein COE-Sprecher. Laut Wetterdienst soll der extreme Seegang noch bis zu drei Tage anhal-ten. In Notfällen stehen der Zivilschutz, das Rote Kreuz sowie Hilfskräfte von Polizei und Militär unter der landesweiten Rufnummer 911 bereit.
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BLUTIGES DRAMA IN DER WOHNANLAGE "LA MULATA II" BEI SOSÚA
Deutscher in La Mulata angeschossen
-- La Mulata, 18. März 2008 --
Schwere Schussverletzungen erlitt ein deutscher Tourist bei einem bewaff-neten Raubüberfall in der Wohnanlage "La Mulata II" unweit des Ferien-ortes Sosúa. Nach Polizeiangaben wurde der Deutsche, der bei einem befreundeten Residenten privat übernachtete, fünffach angeschossen. Die bislang flüchtigen Täter entwendeten Sachgegenstände sowie Bargeld.
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AUSSENHANDELSPOLTIK IM US-WAHLKAMPF
USA fordern strikte Einhaltung des DR-CAFTA-Abkommens
-- Washington (USA), 17. März 2008 --
Die USA haben eine strikte Überwachung der von ihren Handelspartnern im DR-CAFTA-Abkommen eingegangenen Verpflichtungen angekündigt. Die Präsidentschaftskandiaten Hillary Clinton und Barack Obama wollen zudem feststellen lassen, welche Effekte sich durch das Freihandels- abkommen für die breite US-Bevölkerung ergeben haben oder zu erwarten sind. Läuft die Umsetzung nicht wie geplant, kündigte Clinton eine Pause in der Freihandelspolitik an und hält eine kontinuierliche Evaluierung des Abkommens - gegebenenfalls mit Kurskorrekturen - für erforderlich.
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PLD TÜNSCHT SANTO DOMINGO ÜBER SIEBEN KILOMETER IN VIOLETT
Triumpfzug Leonel's durch Santo Domingo
-- Santo Domingo, 16. März 2008 --
"Der Wahlsieg im ersten Durchgang ist unser!" - Wie ein Magnet zog Präsident Leonel Fernández bei der größten Wahlkampfveranstaltung, die die Stadt Santo Domingo seit der Diktatur unter Trujillo jemals erlebt hatte, Anhänger der PLD auf die Straßen der Hauptstadt. Fast das gesamte Regierungskabinett sowie Spitzenvertreter aller politischen
PLD-Allianzen begleiteten die Mega-Wahlkampagne, zu der tausende von Leonel-Wählern mit violetten Parteiflaggen gekommen waren, um „ihrem“ Präsidenten ihr Votum für eine weitere Amtszeit zu signalisieren.
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VERMITTLUNG BEIM RIO-GIPFEL WAR DIPLOMATISCHE MEISTERLEISTUNG
Leonel für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
-- Santo Domingo, 16. März 2008 --
Für seine Vermittlung um eine friedliche Lösung im dipomatischen Kon-flikt zwischen Kolumbien, Venezuela und Ecuador während des Gipfel-treffens der Rio-Gruppe am 7. März 2008 in Santo Domingo, hat sich das dominikanische Innenministerium gegenüber der internationalen Gemein- schaft für eine Nominierung von Präsident Leonel Fernández zum dies-jährigen Friedensnobelpreis ausgesprochen. "Durch das persönliche Einwirken Leonels sei ein möglicher Lateinamerika-Krieg mit all seinen schrecklichen Folgen für die Region und die Welt abgewendet worden", hieß es zur Begründung. Zahlreiche Politiker unterstrichen den Antrag.
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MALDONADO VERSPRICHT "HOFFNUNGEN DER NATION" ZU ERFÜLLEN
Vargas mit großer Zustimmung in Barahona und Pedernales
-- Barahona, 16. März 2008 --
Stürmische Begeisterung für Miguel Vargas Maldonado in Barahona und Pedernales. Kilometerweit postierte Parteianhänger hatten gestern den PRD-Präsidentschaftsbewerber bei Wahlkundgebungen in den Südpro-vinzen mit euphorischen Jubelrufen empfangen. Vor allem unter den ärmeren Wählern schneidet Vargas Maldonado derzeit deutlich besser ab als Leonel. Unterdessen verschärft sich die Gangart zwischen den Wahlkampflagern weiter. Berichten von Tankstellenbetreibern zufolge soll die Regierung die Treibstoffversorgung auf der Wegstrecke Maldonados extrem knapp gehalten haben, um möglichst viele Fahrzeuge daran zu hindern, sich der PRD-Politkarawane anzuschließen...
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PINIEN-HÄNGE DER DOMINIKANISCHEN ALPEN VON BRÄNDEN ERFASST
Mehrere Waldbrände in der Cordillera Central
-- San Juan de la Maguana, 15. März 2008 --
Schwere Waldbrände in der Bergregion der Cordillera Central um San Juan de la Maguana bedrohen derzeit über 300.000 Tareas bewaldeter Fläche. Kräfte der Armee wurden mobilisiert, um die Ausbreitung der Flammen in der teils sehr schwer zugänglichen Pinienwald-Landschaft einzuschätzen. Bislang wurden acht größere Flächenbrände verzeichnet, die sich auch auf den "José del Carmen Ramírez"-Nationalpark mit seinen zahlreichen historischen Taino-Artefakte erstreckt haben.
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VORWÜRFE ZUR LOHNLISTE "COMITÉ DE BASE" ZURÜCKGEWIESEN
Regierung rechtfertigt Schecks an Parteimitglieder der PLD
-- Santo Domingo, 14. März 2008 --
In Erwiderung auf die Darstellungen sogenannter "geheimer Lohnlisten" hat die Regierung die Zahlung von regelmäßigen Bezügen an Parteimitglieder der PLD als rechtmäßig zurückgewiesen. Alle vom Staat über die in die Kritik geratenen "Basis-Ausschüsse" (Comité de base) bezahlten Perso-nen wurden mit "leichten Jobs zur Unterstützung diverser Gemeinden, etwa zur Hilfe bei der Beseitigung vom Sturmschäden oder der Straßen-reinigung eingestellt", so ein Regierungssprecher. "Von einer unrecht-mäßigen Verwendung an Steuermitteln könne also keine Rede sein"...
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TV-TIPP: REPORTAGE ÜBER AUSWANDERER-SCHICKSALE IN DER DOMREP
TV-Magazin berichtet über Härten des Residenten-Daseins
-- Puerto Plata, 14. März 2008 -- / Foto Anni Roth
Auswanderer-Reportage einmal an-ders: Das deutsche Nachrichten-magazin "exakt" berichtet in seiner Sendung am Dienstag, 18.03.2008 um 20.15 im MDR-Fernsehen über Menschen, die die Härten des Residenten-Daseins in der DomRep kennengelernt haben - oder immer noch damit zu kämpfen haben. Be-sonders drastisch: "der Fall Jessica". Die heute 18-jährige zog vor vier Jahren zusammen mit ihrer Mutter und zwei jüngeren Schwestern als Auswandererkind nach Maimon, um dort ein neues Leben zu beginnen. Heute sehnt sich Jessica wieder nach Deutschland - der Traum vom Leben unter Palmen blieb ohne Schulab-schluss, Geld und Perspektive - selbst die Mittel für einen neuen Pass und den Heimflug fehlen. Die Realitäten einer Langzeitexistenz vor Ort werden oft unterschätzt: Schwierigkeiten aufgrund mangelnder Sprach-kenntnisse, Betrug durch "hilfreiche" Landsleute oder einfach nur eine falsche Einschätzung eines Traumes. Der Film entstand mit Unterstüt-zung des DomRep-Magazins.
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GEHEIME LOHNLISTE FÜR REGIERUNGSTREUE PERSONEN AUFGETAUCHT
Gekaufte Wahltreue aus der Staatskasse?
-- Santo Domingo, 13. März 2008 --
Auf einer unter dem Namen "Comité de base" geführten, bislang geheim-gehaltenen Gehaltsliste der Regierung sollen zigtausende "Ehren-Staats-diener" stehen, die allein deshalb einen regelmäßigen Regierungsscheck erhalten, weil sie sich in die Wählerliste der PLD haben eintragen lassen. Nach Enthüllungen einer TV-Journalistin fließe an diese, im dominikani-schen Volksmund als "Botellas" (Lohnempfänger ohne Job) bezeichneten "Scheckempfänger", monatlich 4.000 Pesos aus der Staatskasse.
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PRD-FÜHRUNG: SCHÜSSE KAMEN AUS DEN REIHEN DER PLD
Attentat auf PRD-Politiker bei Leonel-Kundgebung
-- Azua, 12. März 2008 --
Drei Spitzenkandidaten der oppositionellen PRD-Partei erlitten während einer Wahlkampfveranstaltung von Präsident Fernández in der Provinz Azua zum Teil schwere Schussverletzungen. Nach Darstellung der PRD wurden die Politiker nach der Durchfahrt von Leonel aus einem Fahrzeug der folgenden PLD-Politkarawane gezielt angeschossen. Ein Sprecher der PLD bezeichnete die Angeschossenen dagegen als "Millitante", wel-che bei dem Versuch "gestoppt" wurden, die Kolonne zu attackieren. Die drei PRD-Funktionäre wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert...
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KLINIKÄRZTE KRITISIEREN EIGENE EINKOMMEN ALS ZUMUTUNG
Ärzte vor Proteststreik
-- Santo Domingo, 11. März 2008 --
Die dominikanische Ärzteschaft hat für Santo Domingo neue Protest-märsche angekündigt. Allein für morgen haben hunderte Mediziner ihre Teilnahme an Demonstrationen gegenüber der Regierung zugesagt, um mit weißen Kitteln und Transpa-renten auf die schlechte Bezahlung im öffentlichen Gesundheitswesen aufmerksam zu machen. Gefordert wird eine Anhebung der monatlichen Vergütung für Klinikärzte von derzeit 23.000 auf 59.000 Pesos (rund 1.200 Euro).
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Präsident der Abgeordnetenkammer kritisiert die USA
Valentin: "Die Dominikanische Republik ist ein Rechtsstaat!"
Zum Thema: 11.03.2008
"Happy End" in Santo Domingo
Dominikanischer Wahlkampf hat Fahrt aufgenommen
Neujahrsansprache von Kardinal López Rodriguez
Ökotourismus in der Dominikanischen Republik
Santo Domingo Der Präsident der Abgeordnetenkammer in der Dominikanischen Republik, Julio César Valentin (Foto) hat die jüngste Bewertung der Menschenrechtslage in den Ländern der Welt durch die USA kritisiert. Die USA habe zum Beispiel China aus der Liste der schweren Menschenrechtsverletzer gestrichen. Auch die Dominikanische Republik wurde von den USA in dieser Hinsicht nicht gut beurteilt. Valentin dazu: "Die Dominikanische Republik ist ein Rechtsstaat. Bevor sich die USA über andere Länder ein derartiges Urteil erlauben, sollten sie sich im eigenen Land umschauen. Die USA glauben, sie seien die Beherrscher der Welt. Dort werden die Menschenrechte deutlich verletzt. Als Beispiele kann man anführen, wie dort Gefangene behandelt werden und wie dies USA andere Länder mit einem völkerrechtswidrigen Krieg überziehen."
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SAMANÁ: WEIT WENIGER ÜBERNACHTUNGSZAHLEN ALS ERHOFFT
Bettenauslastung der Hotelerie auf Samaná stagniert
-- Samaná, 10. März 2008 --
Lange Gesichter machen derzeit die Hoteliers auf der Halbinsel Samaná mit ihrem seit Winter 2006 bestehenden Airport. Die Auslastung der Betten ging nicht wie gehofft zügig nach oben, sondern binnen Jahresfrist auf 55,8% zurück.
BILDUNGSNIVEAU KOMMT ÜBER GRUNDSCHULWISSEN KAUM HINAUS
Schülern mangelt es mehrheit-lich an Fundamentalwissen
-- Santo Domingo, 9. März 2008 --
Dominikanische Schüler haben mehrheitlich keinen Zugang zu elemen-taren Lernstoffen, die einer akademischen Hochschulreife genügen. Zu dieser ernüchternden Feststellung gelangt ein Gutachten der “Políticas Nacionales en Educación", welches von der Regierung zur Einschätzung des nationalen Bildungsniveaus in Auftrag gegeben wurde. 70% aller Schulen würden in der Vermittlung von Bildungsinhalten nicht über den Stand einer 4. Klasse hinauskommen. Als Hauptgründe für das Bildungs-desaster werden zu geringe Investitionen des Staates in ein modernes Schulsystem, die Überalterung bzw. das Fehlen von Unterrichtsmateria-lien sowie das "Fernbleiben" vieler Schüler vom Unterricht genannt.
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Schülern mangelt es mehrheit-lich an Fundamentalwissen
-- Santo Domingo, 9. März 2008 --
Dominikanische Schüler haben mehrheitlich keinen Zugang zu elemen-taren Lernstoffen, die einer akademischen Hochschulreife genügen. Zu dieser ernüchternden Feststellung gelangt ein Gutachten der “Políticas Nacionales en Educación", welches von der Regierung zur Einschätzung des nationalen Bildungsniveaus in Auftrag gegeben wurde. 70% aller Schulen würden in der Vermittlung von Bildungsinhalten nicht über den Stand einer 4. Klasse hinauskommen. Als Hauptgründe für das Bildungs-desaster werden zu geringe Investitionen des Staates in ein modernes Schulsystem, die Überalterung bzw. das Fehlen von Unterrichtsmateria-lien sowie das "Fernbleiben" vieler Schüler vom Unterricht genannt.
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Preissteigerung bei Fisch, Reis, Yucca und Kartoffeln
-- Santo Domingo, 8. März 2008 --
Knappheit bei Fisch, Reis, Yucca und Kartoffeln sorgte auf den Santo Do-mingo'er Märkten zum Wochenende für immense Preisanstiege von bis zu 50% gegenüber den Vortagen. Nach Angaben des Handels kletterten die Preise für das Pfund Kartoffeln von bislang rund 15 auf 20 bis 22 Peso, für Yucca von 18 auf 22 bis 25 Peso, Hering verteuerte sich im Schnitt um 10 Peso auf ca. 50 RD$ je Libra, Kabeljau von 72 auf durchschnittlich 80 Pesos. Grund für die Preis-steigerungen sei eine starke Nachfrage durch den Verbraucher, die der Handel aktuell nur mäßig decken könne.
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Rio-Treffen in Santo Domingo wurde zum Friedensgipfel
-- Santo Domingo, 7. März 2008 --
Bei dem Gipfeltreffen lateinamerikanischer Staats- und Regierungschefs in Santo Domingo stand heute der Konflikt zwischen Kolumbien und seinen Nachbarländern Ecuador und Venezuela im Mittelpunkt der Ge-spräche. Während es bis zum Mittag noch nach einem unausweich-lichem militärischem Konflikt zwischen den Ländern aussah, besiegelte zum Abend nach stundenlangen gegenseitigen Beleidigungen ein spontaner "Handschlag der Entspannung" das Ende der Beziehungskrise zwischen allen beteiligten Regierungschefs und manifestierte als wichtig-stes Ergebnis des Rio-Treffens: "Wir wiederholen unsere Verpflichtung zum friedlichen Zusammenleben in der Region auf der Grundlage der in der Charta der Vereinten Nationen und der Organisation Amerikanischer Staaten sowie der in den Kernzielen der Rio-Gruppe enthaltenen funda-mentalen Prinzipien des Völkerrechts, vor allem durch die friedliche Lösung internationaler Kontroversen und ihrer Behandlung im Sinne der Bewahrung des Friedens und der gemeinsamen Suche nach Lösungen für die die Region beeinträchtigenden Konflikte".
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Mexiko will Dominikaner bei Müllverwertung schulen
-- Santo Domingo, 6. März 2008 --
Ein Partnerschaftsprojekt zwischen Santo Domingo und Mexiko soll dabei helfen, die Müllproblematik in der Dominikanischen Republik künftig effektiver zu lösen. 40 Techniker sollen hierfür zunächst im Rahmen des Projekts, das auch von der deutschen Gesellschaft für Technische Zu-sammenarbeit unterstützt wird, in Mexiko darüber geschult werden, wie Gemeindeabfall reduziert, wiederverwertet und endgelagert werden kann.
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ITB: DomRep zwischen Wunschimage und Urlaubsrealität
-- Berlin, 5. März 2008 --
Seit heute präsentiert sich der Deutschen beliebteste karibische Ferieninsel wieder einmal einem breitem Publikum auf der Berliner ITB. 500 Quadratmeter Standfläche wurden durch das dominikanische Tourismusministerium angemietet, um sich als diesjähriges Partnerland entsprechend großzügig zu präsen-tieren und die Urlaubsträume der Deutschen für die kommende Urlaubssaison in möglichst viele Hotel-sterne zu packen. Betten füllen nach dem Motto "viel Sonne für wenig Geld" hört man von offizieller Seite gar nicht mehr gern - vor allem edel muss es sein, was sich für 2008 in den Katalogen der Reiseveranstalter finden lassen soll. Doch die Realiäten sehen anders aus. ...weiterlesen
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Die Macht der kleinen Parteien
-- Santo Domingo, 4. März 2008 --
Kleine Parteien schaffen es bei den dominikanischen Wahlen in der Regel nicht, an die Macht zu kommen; dennoch spielen sie bei der Kandidatenkür eine nicht ganz unwesentliche Rolle in Form von politischen Allianzen. Insgesamt 24 Parteien werden am 16. Mai dem Wähler zur Auswahl stehen. Größte Unterstützung seitens der "Kleinen" erhält dabei Leonel Fernández, insgesamt elf Parteien plus seine eigene, die PLD, stehen hinter ihm. Damit ist der jetzige Präsident über zwölf bürgerliche Wahl-Allianzen wählbar. Herausforderer Miguel Vargas Maldonado (PRD) weiß vier Parteien hin sich vereint, Eduardo Estrella kandidiert über drei Parteien, Amable Aristy (PRSC) und Pedro de Jesús Candelier (PAP) sind hingegen nur über die eigene Partei wählbar.
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Marine gelingt Bergung größerer Mengen an Treiböl
-- Boca Chica, 4. März 2008 --
Dominikanischen Marineeinheiten ist es während des Tages gelungen, größere Mengen des gestern von einem Frachter vor Boca Chica aus-gedrungenen Schweröls an der Wasseroberfläche wieder abzunehmen sowie rund 20 Kubikmeter an verschmutztem Sand abzutragen. Nach Angaben des Umweltministeriums hatten Strömungen glücklicherweise verhindert, dass das Öl Urlaubsanlagen erreichte.
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Frachter verliert 800 Gallonen Schweröl vor Boca Chica
-- Boca Chica, 3. März 2008 --
Dem Badebecken von Boca Chica an der Südküste droht offenbar eine verheerende Umweltkatastrophe. Ein unter liberianischer Flagge laufender Tanker hat in der Nacht zwischen dem Puerto Caucedo und Andrés mehr als 800 Gallonen an Schweröl verloren, dessen Öllachen inzwischen teilweise die Küste erreicht und weite Strandabschnitte kontaminiert haben. Marinekräfte und Umweltspezialisten versuchen derzeit die Ölverschmut-zungen einzudämmen. Bis auf weiteres gilt ein behördliches Badeverbot.
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Bald nur noch „Air-Berlin“-Flüge in die DomRep?
-- Düsseldorf, 1. März 2008 --
Die Konzentrationswelle in der deutschen Luftfahrtbranche hat bereits seit Monaten deutliche Auswirkungen auf das Preisgefüge individueller DomRep-Flüge. Nach der Übernahme der LTU durch den Charterflieger "Air Berlin", lässt die Berliner Fluggesellschaft nunmehr auch einen Auf-kauf der Condor rechtlich prüfen. Sollte das Bundeskartellamt der Fusion zustimmen, wären damit die beiden einzigsten deutschen Ferienflieger in die DomRep, LTU und Condor, in der Hand von "Air Berlin", in dessen Folge mit weiteren Preisesteigerungen für bestehende Flugkontingente zu rechnen ist. Einzig der Veranstalter "Alltours" warnte "Air Berlin" davor, nach der Übernahme von Condor "an der Preisschraube zu drehen". Not-falls werde man mit Gründung einer eigenen Airline reagieren, so Alltours.
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Metro hält Alltagsandrang nicht stand - Fahrten vorerst eingestellt
-- Santo Domingo, 29. Februar 2008 --
Nur knapp einen Tag nach der ersten Inbetriebnahme wurde die neue Santo Domingoer Metro wieder vom Netz genommen, die Bahnhöfe ge-schlossen. Offenbar kam es durch die erste Massennutzung unter realen Betriebsbedingungen zu technischen und größeren organisatorischen Problemen. Hunderte Menschen hatten versucht, einen Platz im Zug zu ergattern, was zu Panik und Chaos auf den Metro-Stationen führte. Das Verkehrsplanungsbüro "OPRET" will nach dem "Showlauf" der Metro die bisher fertiggestellte Technik zunächst komplettieren und das Eintreffen der restlichen Züge aus Spanien abwarten...
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Metro nimmt Fahrplan auf
-- Santo Domingo, 28. Februar 2008 --
Santo Domingos Metro fährt. Plan-mäßig zum Unabhängigkeitstag legte das modernste Verkehrsmittel des Landes erstmals das gesamte Streckennetz, das unter- und ober-irdisch über eine Länge von 14,2 km und 16 Stationen führt, zurück. Künf-tig sollen auf der Strecke 19 Züge im 15-Minuten-Takt verkehren, der Fahr-preis wurde mit 20 Pesos benannt.
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Sextourismus nutzt
Sperrstunde für Billigsex
-- Boca Chica, 28. Februar 2008 --
Auch Sextourismus hat seine Trends: In den Hochburgen der Amüsier-meilen von Sosúa und Boca Chica nutzen Singletouristen offenbar ver-mehrt nach einer "Geiz-ist-geil"-Mentalität die gesetzliche Sperrstunden für Billig-Sex. Inzwischen gilt die Sperrstunde unter "Insidern" als regel-rechter "Preisbrecher" für käufliche Liebesdienste. "Mit der letzten Runde Bier fallen auch die Preise der Chicas - und das binnen weniger Minuten, sozusagen "Last-Minute-Sex" zum halben Preis...", heißt es hinter den Theken der Barbetreiber. Traurigerweise sind es die Mädchen, die oftmals aus persönlicher Not heraus, den Preis für diesen Trend zahlen müssen.
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Kerosin-Knappheit
-- Santo Domingo, 27. Februar 2008 --
Ein Engpass bei der Kerosinversorgung beeinträchtigt derzeit den domini-kanischen Luftverkehr. Nur etwa ein Drittel des eigentlichen Bedarfs an Flugbenzin soll zur Verfügung stehen. Betroffen sind die Flughäfen Santo Domingo, Puerto Plata und Samaná. Einzig der Airport von Punta Cana blieb nach Angaben von Shell bislang ohne Versorgungslücken. Gestern mussten bereits zwei Flüge auf dem Flughafen von Nassau (Bahamas) zwischenlanden, um aufzutanken. Urlauber sollten sich vorsorglich auf Flugverspätungen und/oder unplanmäßige Zwischenlandungen einstellen.
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FEIERTAG ZUR UNABHÄNGIGKEIT VON HAITI VOR 164 JAHREN
Día de la Independencia
-- Santo Domingo, 27. Februar 2008 --
Die Dominikanische Republik feiert heute ihren Unabhängigkeitstag. Im Gedenken an die Proklamierung der ersten "República Dominicana" vor 164 Jahren durch die drei Staats-gründer Duarte, Sánchez und Mella nahmen Präsident Leonel Fernández und seine Ehefrau Margarita Cedeño in Santo Domingo eine militärische Ehrenparade ab, die von tausenden Menschen entlang des Malecóns begleitet wurde. Landesweit werden traditionsgemäß zahlreiche Aufmärsche, u.a. von den Schulen erwartet.
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Sextourist Penis abgeschnitten
-- Cabarete, 26. Februar 2008 --
Die grausige Rache einer vermutlich unbezahlt gebliebenen Prostituierten musste ein britischer Sextourist in Cabarete am eigenen Körper erfahren. Der 43-jährige Engländer Khardreed Alan Paul wurde nach eigenen Aus-sagen in seinem Hotelzimmer nach einem vorangegangenem Amüsement entmannt. Genaueres blieb unbekannt. Das durch die herzzerreißenden Hilfeschreie des Mannes aufgeschreckte Hotelpersonal rief die Polizei zur Hilfe, die den Touristen umgehend in eine Privatklinik einlieferte...
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Urlauber verunsichert über Hühnchenmenüs der Airlines
-- Puerto Plata, 25. Februar 2008 --
Flugzeugpassagiere die derzeit von ihrer dominikanischen Urlaubsreise zurück in ihre Heimat fliegen, zeigen sich verunsichert über die Bordver-pflegung in den Flugzeugen. Grund: Ängste vor möglichen Vogelgrippe-Hühnern. "Das in der DomRep an Bord gepackte Assiettenessen enthalte fast immer ein Hühnchenmenü zur Auswahl - aber keiner weiß, woher das Geflügel stamme", berichten beunruhigte Passagiere.
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Schönheitspflege fürs Stadtbild
-- Sosúa, 24. Februar 2008 --
Meist sind es die kleinen Dinge, die einer Stadt einen gewissen Flair geben. In Sosúa sorgt seit kurzem ein kleiner Holzpavillion, erbaut im viktorianischen Stil, umgeben von Blumen und tropischer Bepflanzung für ein frisches Stadtbild. Spazier-gängern bietet die Verkehrsinsel vor der Banco Popular zudem ein schat-tiges Plätzchen zum Verweilen...
Dicke Luft über Santo Domingo
-- Santo Domingo, 23. Februar 2008 --
Nach einer Umweltstudie des "Technologischen Instituts von Santo Domingo" (INTEC), die zusammen mit ausländischen Experten über die Luftqualität der dominikanischen Hauptstadt erstellt wurde, leidet die Atmosphäre Santo Domingos unter erschreckend hohen Partikelkonzen-trationen von Chlor, Natrium, Vanadium, Magnesium, Aluminium und Aerosolen. Im kausalen Zuammenhang werden für den Menschen ins-besondere Atemwegserkrankungen sowie vorzeitige Todesfälle gesehen, da der Mensch nach heutigem Wissen rund 100 Partikel pro Tag durch Einatmung ablagert. Zum Abbau der Emissionen, vor allem der metalli-schen Feinstaubpartikel, empfiehlt die Studie gesetzliche Vorschriften für effiziente Filter- und Schornsteinsysteme bei Industriebetrieben.
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Zweifelhafte Urlaubs-Hochzeiten werden nachträglich legalisiert
-- Punta Cana / Santo Domingo, 22. Februar 2008 --
Das "Ja-Wort" war echt, die Heiratsurkunde hingegen nicht - nach dem Skandal um Urlaubseheschließungen durch "inoffizielle Standesbeamte" in der Ferienregion Bávaro/Punta Cana (wir berichteten), hat sich die Zivilbehörde der JCE in Abstimmung mit dem Tourismusministerium für eine nachträgliche Legalisierung der Dokumente ausgesprochen. Rund 200 Brautpaare, die sich im Rahmen eines "DomRep-Hochzeitspaketes" in den vergangenen Jahren vor Ort hatten trauen lassen, sollen ihr Ehe-bündnis nun auch "amtlich" dokumentiert bekommen...
24.05.2008 - Subventionszahlung an das Flüssiggas Was meinen Sie?:
Kommentare (2)
Die Regierung wird die Subventionszahlung an das Flüssiggas in Richtung private Haushalte fokalisieren.
Santo Domingo - Der Industrie- und Handelsminister teilte mit, dass die Subventionszahlung an das Flüssiggas mittels Mechanismen, wie das Sistema Único de Beneficiarios “SUIBEN“ (System des einzigen Nutzniessers) in Richtung der privaten Haushalte fokalisiert werde. Die Fahrzeuge des öffentlichen Transports, welche Flüssiggas als Treibstoff verwenden, sollen auf Erdgasbetrieb umgestellt werden.
Als Melanio Paredes durch Journalisten der Zeitung “HOY“ über die Massnahmen befragt wurde, welche die Regierung treffen werde, um den Preisanstieg beim Erdöl, das am Donnerstag US$ 135.00/Barrel erreichte, zu bekämpfen, sagte er, dass die Anwendung dieser Alternativen die Mitwirkung der Bevölkerung erforderlich machen werde, denn es werde auch eine grundlegende Änderung des Konsumverhaltens des Landes mit einschliessen.
Der Funktionär teilte mit, dass dem Präsidenten, Leonel Fernández, Vorschläge präsentiert werden, welche in den nächsten 60 Tagen radikale Wechsel bei den allgemeinen Subventionszahlungen an das Flüssiggas, die bisher für die Wohlhabenden von Nutzen waren, bedeuten werden.
Bild: Der Industrie- und Handelsminister, Melanio Paredes.
Quelle: Hoy



























